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Druckluft in der Elektronik

In Deutschland gehört die Elektrotechnik zu den wichtigsten Branchen. Sie versorgt viele andere Industrien mit der notwendigen Elektronik, damit sie funktionieren. Dabei werden bei der Herstellung der Bauteile hochwertige Anlagen eingesetzt, die häufig mit Druckluft betrieben werden. Das ist für die Effizienz und Flexibilität der Fertigung ausschlaggebend, um am Markt erfolgreich zu sein. Wo genau sie verwendet werden, gestaltet sich so vielfältig wie die Branche selbst. Erfahren Sie hier, auf welche Zwecke sich alles zusammenfassen lässt und worauf es dabei ankommt.

Anforderungen an die Druckluft in der Elektrotechnik

Die modernen Anlagen, für die Druckluftkompressoren in der Elektrotechnik eingesetzt werden, sind hochtechnologisch. Das macht sie einerseits besonders produktiv, aber auch kostenintensiv und empfindlich. Kleinste Störungen unterbrechen den Betrieb. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die verwendete Druckluft hohen Anforderungen entspricht. Doch die sind nicht in allen Bereichen gleich. Um Kosten zu sparen, sollten Sie das System für Ihre Elektronik so wählen, dass es jedem Bereich das Optimum bietet. Nicht überall wird sterile Luft benötigt, häufig reicht es aus, wenn sie ölfrei und trocken ist. Wenn Sie die Kompressoren an die jeweiligen Bedingungen anpassen, optimieren Sie die gesamte Anlage.

Einsatzgebiete für Druckluft in der Elektronikindustrie

Die Herstellung von Elektronik unterteilt sich in viele Bereiche: Lichttechnik, Sicherheitssysteme, Unterhaltungselektronik, Hochtechnologien wie Nanotechnologie und viele mehr. Sie spielt eine essenzielle Rolle für viele Branchen, wie beispielsweise in den Geräten der Medizintechnik oder den Anlagen der Pharmaindustrie. Viele der Schritte in der Produktion und auch danach benötigen Druckluft. Allgemein lassen sich diese Bereiche zusammenfassen in:

  • die Bestückung
  • das Reinigen
  • den Transport
  • die Steuerung
  • für Luftlager
  • das Löten

Bestückung

Viele der kleinsten Teile der Elektronik sind mit Handarbeit und bloßem Auge kaum noch herstellbar. In diesen Bereichen hat die Automatisierung Einzug gehalten und mit ihr die Druckluft. Sie dient dazu, die Komponenten aufzunehmen und zu platzieren. Das geschieht mittels einer Vakuumpumpe, die Saugluft erzeugt. Damit lassen sich selbst empfindliche Teile greifen und vorsichtig anbringen. Bevor es so weit ist, kommt allerdings noch ein Anwendungsgebiet, damit die Teile auch halten: das Aufbringen der Lotpaste auf die Leiterplatte. In beiden Fällen muss die Luft öl-, partikelfrei und trocken sein, damit keine Verunreinigungen entstehen. Am besten eignen sich ölfrei verdichtende Druckluftkompressoren für die Elektronikindustrie, in Kombination mit beispielsweise einem Kältetrockner.

Reinigen

Wenn die Herstellung der Elektronik abgeschlossen ist, muss sie gesäubert werden. Dafür wird mit Druckluft die Elektrotechnik abgeblasen: die fertig bestückte Platine, Wafern von chemischen Rückständen, Druckluftmesser bei LCD-Frontplatten. Dabei ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen auf die Objekte gelangen. Daher müssen die Druckluftkompressoren für die Elektroindustrie öl- und partikelfrei sein. Hier können Sie dasselbe System einsetzen, dass für die Bestückung infrage kommt.

Transport

Zu den weniger anspruchsvollen Anwendungen, bei denen Druckluft in der Elektrotechnik gebraucht wird, zählt der Transport der Komponenten. Hier treibt sie die pneumatischen Maschinen an, die dafür zuständig sind, die Elektronik von einer Station zur nächsten zu bringen. Das erfordert, dass die Luft frei von Öl ist, um die Maschinen nicht zu beschädigen. Andernfalls führt das zu Ausfällen und Störungen, weil es sich im System ablagert.

Steuerung

Hierbei geht es um die Regulierung der Anlage, in der die Elektronik hergestellt wird. Druckluftkompressoren für die Elektronikindustrie dienen auch dazu, die empfindlichen Ventile zu betreiben, die dahinterstehen und alles steuern. In erster Linie ist es dabei wichtig, auf ölfreie Luft zu setzen, damit keine Ablagerungen im System entstehen. Sonst kommt es zu Ausfällen und Störungen, was zum Stillstand der Produktion führen kann.

Luftlager

Luftlager helfen dabei, präzise und schnell zu arbeiten, beispielsweise bei Inspektionsgeräten, Wafer-Steppern, Spindeln und Linearführungen von Leiterplattenbohrmaschinen und mehr. Gerade bei der Leiterplattenbohrung spielen sie eine entscheidende Rolle. Die hohe Drehzahl der Spindel erfordert eine berührungslose Lagerung. Das Luftlager ermöglicht das und verhindert so Materialkontakt. Damit das einwandfrei funktioniert, muss die verwendete Druckluft in der Elektrotechnik komplett partikel-, aerosolfrei und trocken sein. Andernfalls kann es zu Korrosion oder mineralischen Ablagerungen führen.

Löten

Das Löten ist die häufigste Variante, mit der in der Elektronik Bauteile miteinander verbunden werden. Viele der gängigen Verfahren benötigen allerdings Stickstoff als Schutzgas. Dieser kann mithilfe von Druckluftkompressoren für die Elektrotechnik in Kombination mit Stickstoffgeneratoren bereitgestellt werden. Notwendig sind dazu lediglich niedrigselektive Membranen oder Molekularsiebe, wodurch eine Reinheit von 95 bis 99,999 Prozent erreicht wird. Gleichzeitig ist eine relative Luftfeuchte von maximal 80 Prozent wichtig, da die Membranen und Siebe empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren.

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